Strategietools 2017-09-19T15:37:56+00:00

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Was ist eine Strategie?

Ganz allgemein wird eine Strategie häufig als ein „Plan zum systematischen Erreichen von Zielen“ definiert. Doch nur, weil jemand einen Plan hat, wie er bestimmte Ziele erreichen will, muss er noch lange nicht strategisch denken und handeln. Denn eine Strategie sollte vor allem erklären, warum Ziele erreicht werden sollen.

Will der Stratege dieses Warum verständlich machen, sollte er dafür den Ist-Zustand aufzeigen und seine Vorstellung von einem Soll-Zustand beschreiben. Erst aus dieser Differenz von Analyse der Ausgangslage und Vision ergibt sich die Mission – der bereits genannte Plan zum systematischen Erreichen von Zielen. Die Mission wiederum definiert was wie getan wird, sie umfasst also das Geschäftsmodell ebenso, wie ein Leitbild.

Was ist eigentlich eine Strategie?

Wie funktioniert Strategieentwicklung?

Wie funktioniert Strategieentwicklung?

Bei der Strategieentwicklung sollten mehrere Faktoren beachtet werden, damit die Strategie zu Organisation und Situation passt: Von außen wirken z. B. ökonomische, technologische, gesellschaftliche und politisch-gesetzgeberische Kräfte auf Organisationen. Der Ansatz zur Erreichung der Ziele bzw. Vision kann sich deshalb bei der Ausgestaltung einer Strategie stark unterscheiden.

Innerhalb einer Organisation erfordern verschiedene Ebenen oder Bereiche diverse Abstufungen und Ausdifferenzierungen bei der Strategieentwicklung. So kann die tonangebende Organisationsstrategie durch fachspezifische Strategien – etwa eine Kommunikationsstrategie – ergänzt werden.

Wie unterscheiden sich mehrstufige Strategien?

Grundsätzlich legt die Organisationsstrategie auf oberster Ebene die Ziele allen (unternehmerischen) Handelns fest. Diese Ziele sollten durch die Vision ausreichend legitimiert sein und keiner weiteren Begründung bedürfen.

Untergeordnete Strategien einzelner Bereiche definieren jeweils den Zweck einer Maßnahme. Diese Zwecke erklären, warum eine Maßnahme für die Organisation sinnvoll ist. Sie bedürfen zugleich der Legitimation durch die in der Organisationsstrategie genannten Ziele. Anders ausgedrückt: Erfüllt eine Maßnahme einen Zweck, dient sie damit zugleich und unmittelbar der Erreichung von übergeordneten Zielen.

Wie unterscheiden sich mehrstufige Strategien?

Was unterscheidet Strategie & Taktik?

Was unterscheidet Strategie & Taktik?

Aus den Strategien der Fachbereiche einer Organisation leitet sich die jeweilige Taktik ab. Sie dient vor allem der Implementierung bzw. Umsetzung der Strategie in Arbeitsabläufen. Dabei sollten sich auf taktischer Ebene alle Maßnahmen und die Art ihrer Ausführung exakt durch die übergeordnete Strategie begründen lassen.

Weil alle Warum-Fragen auf strategischer Ebene geklärt sind, definiert die Taktik nur noch differenzierter das Was und das Wie. Mithilfe der Taktik soll also vor allem operative Exzellenz entwickelt werden.

Was sind Strategie-Modelle & Strategie-Tools?

Zur Entwicklung und Implementierung von Strategien liegen mittlerweile zahlreiche Modelle und Werkzeuge vor. Viele davon folgen einer bestimmten Auffassung davon, was Strategie ist. Daraus leitet sich wiederum ab, was entscheidende Werte, Funktionen oder Größen sind. Darüber hinaus unterscheiden sich Strategie-Modell hinsichtlich Umfang und fachspezifischer Ausrichtung.

Wer Strategie-Werkzeuge effektiv einsetzen will, sollte sich dreier Voraussetzungen bewusst sein: Erstens geht mit dem Einsatz ein zusätzlicher Aufwand einher, der nicht direkt in die eigentliche unternehmerische Tätigkeit einfließt. Zweitens muss die Abstraktionsfähigkeit von Prozessen an sich bejaht werden, um sie überhaupt in einem Modell abzubilden. Drittens muss der umgekehrte Weg, die Anwendbarkeit des Modells auf die Realität, ebenso angenommen werden.

Wer allen drei Kriterien grundsätzlich zustimmt, kann dafür bei richtiger Anwendung strategischer Modelle bzw. Tools davon ausgehen, dass er erstens seine Effizienz erhöht (Kostenersparnis) und zweitens seine Effektivität vergrößert (Befähigung).

Was sind Strategie-Modelle & Strategie-Tools?

Was sind die Vorteile von Modellen zur Strategieentwicklung?

Was sind die Vorteile von Modellen zur Strategieentwicklung??

Modelle vereinfachen und abstrahieren. Nicht jedes Detail wird abgebildet, stattdessen werden die Zusammenhänge sichtbar, das große Ganze. Mit einer Wanderkarte mit einem Maßstab von 1:25.000 kann man sich gut vor Ort orientieren – den Weg von Berlin in die Alpen findet man damit hingegen nicht. Ebenso verhält es sich bei strategischen Modellen: Welche Maßnahme wann durch wenn umgesetzt wird, findet sich dort nicht. Dafür lassen sich sowohl die Hauptaspekte identifizieren als auch deren Zusammenhänge sichtbar machen.

Geht es um die Umsetzung einzelner Maßnahmen, hilft der Blick auf das Modell jederzeit, um sich zu orientieren, zu verstehen, auf welcher Ebene man sich gerade befindet und welche Abhängigkeiten bestehen.

Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass man sich nicht im Detail verzettelt und alle Beteiligten ein Verständnis für die ihnen zugewiesenen Aufgaben entwickeln. Und das auch zu jedem späteren Zeitpunkt oder bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

Mit einem Modell lässt sich wunderbar erklären. Beratungssituationen oder Meetings werden verständlicher, weil durch die Abstraktion der empfohlenen bzw. eingesetzten Maßnahmen im Modell implizit Gedachtes – sowohl seitens der Organisation als auch des Strategen – sichtbar wird.

Dadurch wiederum lassen sich Maßnahmen überhaupt erst diskutieren, messen und jederzeit wieder in den Kontext der jeweiligen Strategie stellen.

Ein Strategie-Modell kann zudem als aktives Denkwerkzeug für die permanente Weiterentwicklung verwendet werden. Mit ihm lassen sich Fragen durchspielen, was passiert, wenn zum Beispiel bestimmte Teile des Geschäftsmodells geändert werden, wenn neue Zielgruppen erreicht werden sollen oder neue Märkte entstehen.

Bei derartigen Überlegungen hilft ein Modell zur Strategieentwicklung auch, nicht gleich an der ersten Idee festzuhalten, sondern Alternativen zu überlegen und Verbesserungen auszuprobieren.

Das Sprechen, Denken und Arbeiten mit einem Modell hat zudem den Vorteil, dass es um die wirklich entscheidenden Aspekte geht. Für Unternehmer mag es interessant und inspirierend sein, in Ratgebern die Beispiele großer und erfolgreicher Unternehmen nachzulesen. Es stellt sich aber immer die Frage, inwieweit diese geschilderten Beispiele auf die eigenen Umstände und Voraussetzungen übertragbar sind. Schließlich verfügen die meisten Unternehmen nicht über millionenschwere Budgets.

Strategische Aspekte, die für die Darstellung in einem Modell abstrahiert werden, konzentrieren sich hingegen auf das Wesentliche – und werden so vervielfältigbar. Ein Modell erhebt also den Anspruch, generisch bzw. anwendbar auf (fast) alle Unternehmen bzw. Organisationen zu sein.